Viele Frauen erleben den Beginn eines Lipödems als schleichend, still – aber tiefgreifend. Die Silhouette verändert sich, die Beine wirken schwerer, der Druck nimmt zu. Doch die Waage oder der Lebensstil erklären das nicht. Und plötzlich steht ein Verdacht im Raum: Lipödem.
Bei BONITAS in Nürnberg helfen wir dir, den Ursprung deiner Beschwerden zu erkennen. Denn wer versteht, woher das Lipödem kommt, kann die Erkrankung besser annehmen – und gezielter handeln.
Das Lipödem ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung des Fettgewebes, bei der sich Fettzellen symmetrisch an Beinen, Hüften oder Armen unkontrolliert vermehren. Begleitend treten Schmerzen, Druckempfindlichkeit und Schwellungen auf. Es handelt sich nicht um eine klassische Gewichtszunahme – Sport oder Diät zeigen kaum Wirkung.
Die exakte Ursache des Lipödems ist noch nicht vollständig erforscht. Doch medizinisch belegt sind mehrere Schlüsselmechanismen, die die Entwicklung beeinflussen:
Viele Patientinnen berichten vom ersten Auftreten oder einer Verschlechterung des Lipödems in hormonellen Umbruchphasen – z. B. während:
Das deutet auf eine starke hormonelle Beteiligung, insbesondere durch Östrogene, hin.
In bis zu 60 % der Fälle gibt es familiäre Häufungen. Wenn Mutter, Großmutter oder Schwester betroffen sind, steigt auch dein Risiko.
Neuere Studien gehen davon aus, dass die Fettzellen beim Lipödem vergrößert, entzündlich verändert und insulinresistent sein können – sie reagieren also nicht wie „normale“ Fettzellen auf Ernährung oder Bewegung.
Hormonelle Schwankungen gelten als zentraler Auslöser für das Lipödem – vor allem das weibliche Geschlechtshormon Östrogen scheint das Wachstum und Verhalten der Fettzellen zu beeinflussen. Deshalb tritt das Lipödem fast ausschließlich bei Frauen auf – und fast nie vor der Pubertät oder bei Männern.
Ja, genetische Veranlagung ist ein zentraler Faktor. Viele Patientinnen berichten, dass auch ihre Mutter oder Tante ähnliche Beschwerden hatten – damals jedoch als „Veranlagung“ oder „kräftige Beine“ abgetan. Das Lipödem ist also keine Einbildung, sondern eine vererbbare Erkrankung – und verdient ernst genommen zu werden.
Wichtig zu wissen: Das Lipödem entsteht nicht durch falsche Ernährung oder mangelnde Bewegung. Doch ein ungesunder Lebensstil kann die Beschwerden verstärken. Übergewicht kann zusätzlich auf das Lymphsystem drücken und Symptome wie Schwellungen, Hautveränderungen und Mobilitätseinschränkungen verschlimmern.
Deshalb ist ein gesunder Lebensstil wertvoll – aber keine Ursache und keine alleinige Lösung.
Die körperlichen Symptome sind oft nur die eine Seite. Viele Frauen leiden zusätzlich unter:
Diese psychischen Belastungen können das Körpergefühl weiter verschlechtern. Deshalb setzen wir bei BONITAS auf Aufklärung, Empathie und ganzheitliche Begleitung.
Wir verstehen, dass das Lipödem keine einfache Diagnose ist. Es ist ein Prozess – und du brauchst jemanden, der dich auf diesem Weg begleitet.
BONITAS bietet dir:
Die genauen Ursachen des Lipödems sind wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Als gesichert gilt ein hormoneller Einfluss: Das Lipödem tritt fast ausschließlich bei Frauen auf – meist in Phasen hormoneller Umstellung wie Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre. Auch eine genetische Veranlagung scheint eine Rolle zu spielen, da häufig mehrere weibliche Familienmitglieder betroffen sind.
Lipödemschübe – also akute Verschlechterungen der Symptome – werden häufig durch hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft, hormonelle Verhütungswechsel oder die Menopause ausgelöst. Auch Gewichtszunahme, Bewegungsmangel oder Stress können Beschwerden wie Druckempfindlichkeit, Umfangszunahme oder Schmerzen verstärken. Eine frühzeitige Therapie hilft, Schübe abzufangen und das Fortschreiten zu verlangsamen.
Ein einzelnes Hormon als alleinige Ursache ist nicht bekannt. Vielmehr scheint ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron entscheidend zu sein – insbesondere in sensiblen Lebensphasen. Diese Hormone beeinflussen das Fett- und Bindegewebe und tragen dazu bei, dass sich Lipödemzellen unverhältnismäßig stark vermehren. Deshalb betrifft das Lipödem fast ausschließlich Frauen.
Dem Körper fehlt beim Lipödem kein spezifischer Nährstoff – es handelt sich nicht um einen klassischen Mangelzustand. Vielmehr ist das Fettgewebe krankhaft verändert: Es reagiert überempfindlich auf hormonelle Reize, speichert übermäßig Fett und neigt zu Entzündungen. Unterstützend kann eine entzündungsarme Ernährung und Mikronährstoffoptimierung wirken – ersetzen jedoch keine medizinische Behandlung.
Wenn Sie eine medizinisch-ästhetische Behandlung in Erwägung ziehen, vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin für eine ehrliche, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Einschätzung.